Change My Mind

18 Jun

Change My Mind

Facts

Einlass: 19:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Eintritt: 5 €

Change My Mind, 404 Whizzkids, Slitch Fane & Project Moepse Luise – The Cultfactory.

Change My Mind
Change My Mind ist ein Rock-Quartett, welches Elemente des Punk, Grunge, Funk, Hard-Rock und verschiedener anderer Rock-Stile in ihren Songs vereinigt.
Sie möchten sich musikalisch in keine Schubladen stecken lassen und sich selbst keine Grenzen setzen.
Ihre Liebe zu Rock, lässt sie an diesem Stil festhalten und auf ihm aufbauen, wodurch jeder Song eine individuelle Klangfärbung mit einer ordentlichen Note Energie und Emotion bekommt.

Project Moepse
Project Moepse, was ist das denn? Das ist Punkrock vom feinsten! Die 4 Jungs von den Möpsen stehen seit 2013 für ehrlichen deutschen Punk,
wie es ihn schon seit mehr als 30 Jahren gibt. Die schnelle, laute Musik lädt zum Pogo und wird hinterlegt von einfachen, sowie kreativen und tiefsinnigen Texten.
Jeder Auftritt garantiert einen geilen Abend mit Bier und Pogo, bei dem sämtliche -ismen wie Rassismus, Faschismus, Sexismus … keinen Platz haben.

404 Whizzkids
Die 404 Whizzkids versprechen Alternative Rock auf Englisch mit poppigen Refrains – alles eigene Stücke, eine Cover. Die Formation aus Vohenstrauß kommt nicht zum ersten Mal nach Nürnberg. Im März erscheint das dritte Studioalbum der Band – in der Luise wird es schon ein paar Takte von der neuen Platte geben.

Slitch Fane
SLITCH FANE – Die letzte Punk-Bastion Süddeutschlands
In Zeiten, in denen Autotune-Rap die Charts und Radio-Sender dominieren, zweifelhafte Elektro-Hymnen jederorts gespielt werden und massentaugliche Gitarrenmusik eher Indie-Kapellen vorbehalten bleibt, sagen drei Jungs aus Ingolstadt einer ganzen Industrie den Kampf an: Die drei Anfang-Zwanziger SLITCH FANE aus Ingolstadt brüllen einer ganzen Industrie mit geballter Faust und Nietengürtel um die Hüften zu: „Wir retten den Punkrock!“
Dass hinter dieser selbstbewussten, aber durchaus ernst gemeinten Attitüde mehr steckt, zeigte sich in den vergangenen 16 Monaten, als die Band im Untergrund der bayrischen Provinz nicht nur Band- Wettbewerbe gewann, von Medien „wie die Ärzte nur auf Englisch“ (SZ) bezeichnet oder sogar mit der so wahren wie klischeehaften Meldung bedacht wurde „Dank SLITCH FANE ist der Punk ist noch nicht tot“ (Donaukurier). Popkultur ist seit jeher ein Revival des Vergangenen und während im Moment noch Rap- Hits auf Plateau-Schuhen im Stile der 90er gefeiert werden, warten SLITCH FANE nicht, sondern setzen an, selbst Vorreiter des Punk-Revivals der 2000er um Bands wie Green Day oder Blink-182 zu werden.
Nach zwei selbst veröffentlichten EPs und Singles – ganz punk-like – nur über den persönlichen Vertrieb auf Konzerten unters Volk gebracht, steuern die drei Ingolstädter ab 2019 nun einen seriöseren Kurs an. Am 18.10. ist schließlich die neue EP „Not your Business“ erscheinen, die sich thematisch mit weltlicheren Themen wie Depressionen, Sozialkritik und einer klaren Kante gegen Rechts auseinandersetzt.
„Meine Damen und Herren […]: Die Rettung des Punkrock!“ (Radio New Rose) oder gar „eingängig, straight und ein harmonischen Melodycore-Sound“ (Underdog Fanzine) wurde der Tonträger bereits von renommierten Kritikern gelobt.
„2019 ist die beste Zeit für Punk, es gibt genug, was falsch läuft“, sagt Sänger Tobi. Die Haltung der Texte findet nun auch Ausdruck in druckvoll produzierten Songs, für die sich Michael Marketsmüller verantwortlich zeigt. Auch wird Slitch Fane mit der EP neues Terrain erforschen und erstmals auch auf digitalen Plattformen zu hören sein. Zum Glück, möchte man sagen: Denn dort wird die Musik von heute (leider ausschließlich) gehört.
Nach zahlreichen Konzerten mit unter anderem Supportshows für Django S., Naked Superhero und einer ausverkauften Ingolstädter Eventhalle sind Tobi, Joe und Max auf dem Sprung nun selbst größere Beachtung zu finden in einer Szene, die sich spätestens seit den 2010er Jahren einem Abschwung ausgesetzt sieht.
Mit einem Sound der irgendwo zwischen 90er-Skate-Punk und frühem Melodic Hardcore liegt, soll der Punk vor Schurken und Verbrechern wie Capital Bra, Andreas Gabalier und Max Giesinger gerettet werden.
Mit Songs für Herz und Verstand drücken Slitch Fane in eine Niesche, die gefüllt werden will.
„Jeder kann Punk sein, weil’s nicht nur um Saufen und schnelle, harte Musik geht. Punk ist sich dem entgegenzustellen was die Norm dir vorschreibt zu tun, zu lassen oder zu sein.“ (Joe)
Man kann gespannt sein, was sich in den nächsten Monaten bei diesem Noch-Geheimtipp aus Ingolstadt alles nach vorne bewegt. Solange SLITCH FANE ihre Messages in schweißüberströmte Gesichter brüllen und sich weiterhin so entschlossen für ihren Sound einsetzen, ist eines sicher: Es gibt noch Hoffnung für junge Menschen, die zuviel in den Plattenschränken ihrer Eltern gestöbert haben.

print
Read More